Von der Metropole ans Meer und zurück.

2022 wird es zwei Tracks geben: Einen technisch anspruchsvolleren Wildtrack über 650-700 km sowie einen direkteren Shorttrack über 450-500 km.

Den genauen Track kriegen die Starter:innen wenige Tage vor dem Steppenwolf.

Wildtrack

Auf dem Wildtrack geht es gut zur Sache: Wurzeltrails an unzähligen Brandenburger Seen, eine Auswahl des schönsten Pavés der Uckermark und einige kleine Herausforderungen, die auf dem malerischen Weg zur Ostsee und zurück auf euch warten. Er orientiert sich an der Premierenstrecke von 2021. Damals haben sich vor allem MTB-Fahrer*innen auf dem Track wohl gefühlt, jedoch konnten auch eine handvoll Gravelbiker*innen den Steppenwolf finishen. Den Charakter des Tracks wollen wir genauso erhalten.

Vom Start in Bernau (bei Berlin) geht es direkt los, nach fünf Kilometern wartet der erste Trail. Rund um Wandlitz und Biesenthal wird es an kleinen Eiszeitseen sofort anspruchsvoll. Richtung Joachimsthal teilt ihr euch den Weg am Werbellinsee mit den Starter*innen des Shorttracks, ehe es gen Westen zur Feldberger, Templiner und Lychener Seenplatte geht. Die lagen im letzten Jahr am Ende des Tracks und nur 11 von 30 Starter*innen waren hier noch angekommen. Nach dem ersten Checkpoint ändert sich die Landschaft, ab Neubrandenburg geht es auf neuen Wegen durchs Tollensetal. In Wolgast ist die Insel erreicht, eine Abkühlung im Meer nahe. Am zweiten Checkpoint ist schon mehr als die Hälfte erreicht.

Hinter Anklam fliegt ihr entlang des Naturschutzgebiets Stettiner Haff, ehe die Brohmer Berge Abwechslung bringen. Bevor ihr am Checkpoint kurz vor Prenzlau den dritten Stempel bekommt, wartet das beliebte Strasburger Kopfsteinpflaster. Hinter dem Unteruckersee geht es auf frisch gescouteten Routen nach Angermünde. Ab Parstein ist dann das Finale eingeläutet: Die Oderbruchkante bei Bad Freienwalde fordert nochmal alles. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Ziel zurück in Bernau.

Shorttrack

Der Shorttrack ist eine schöne Balance zwischen dem kürzesten Weg und den spannendsten Landschaften zwischen Berlin und Usedom. Euch erwarten auf rund 500 km eine abwechslungsreiche Mischung aus feinstem Schotter, langen Waldwegen, kleinen Plattenweg- und Asphaltabschnitten, kurzen Herausforderungen auf Pavé und ein paar Kilometer Flowtrail. Vom Steintor in Bernau geht es auf den ersten Metern gemeinsam mit den Starter:innen des Wildtracks raus aus der Stadt. Schnell verschlingt einen der Barnimer Wald und spuckt einen am Werbellinsee wieder aus. Nach einigen Kilometern Flowtrail geht es rein in die hügelige Schorfheide, wo sich der Belag ständig wechselt. Nach dem ersten Checkpoint bei Woldegk geht es über die Brohmer Berge, danach kann im Flachland vor Usedom nur noch der Wind zum Problem werden. Mit der Fähre geht es auf die Insel, wo der ehemalige Bahndamm Berlin-Swinemünde wartet, bevor ihr die Ostsee endlich erreicht. Vor dem zweiten Checkpoint im Hinterland der Insel schlängelt sich die Route entlang des Achterwassers. Der dritte Abschnitt startet wild, ehe es mit der Fähre wieder runter von der Insel geht. Über Torgelow führt der Steppenwolf durch neue Gefilde zum dritten Checkpoint bei Prenzlau. Das letzte Stück führt nochmal ein wenig Richtung Osten, hinter Angermünde konnten wir uns einen kleinen Leckerbissen des Choriner Kopfsteinpflasterwalds nicht verkneifen. Vom Schiffshebewerk ist es dann nur noch einmal die Barnimschwelle hoch, bis ihr entlang unzähliger kleiner Seen direkt zurück nach Bernau fliegt.